Was wollen die Europäerinnen und Europäer im Hinblick auf die EU? Und welche Risiken oder Probleme bewegen sie? Eine Studie des European Council on Foreign Relations und von YouGov research hat sich diesen Fragen in einer Studie gewidmet und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. So spielt das Thema Migration für die anstehende Entscheidung bei der Europawahl eine weitaus kleinere Rolle, als es aufgrund der Medienberichterstattung den Anschein hat. Vielmehr wird es darum gehen, ob die Europäische Union den aktuellen Status quo aufrecht erhält oder sich verändert, sei es zu einem offeneren Europa oder zurück zu den Nationalstaaten. Für pro-europäische Parteien kommt die Studie zu folgendem Ergebnis: “If they want to succeed at the election, pro-European parties must present themselves as parties of reform, standing against the status quo and at the ready to make the changes necessary for a better and more secure future for Europe.” Denn für viele Menschen ist es genauso wichtig Europäer*in zu sein wie ihre eigene Nationalität. Das lässt uns erwartungsvoll auf unsere Konferenz blicken, mit welcher wir unter anderem der Frage nachgehen wollen, was für die Menschen das „Europäer*in sein“ ausmacht.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie unter: ecfr.eu/specials/what_europeans_really_want_five_myths_debunked